Wie nutze ich die OPOS-Funktionen optimal?

Mit OPOS erhält man eine umfassende Übersicht über ausstehende Zahlungen von Debitoren und offene Verbindlichkeiten bei Kreditoren. Es ist ein zentrales Werkzeug, um den Status von Forderungen und Verbindlichkeiten jederzeit im Blick zu behalten und die Liquidität effektiv zu steuern.

OPOS findet man in Helu in den folgenden Bereichen:

  • in der Liste Buchungen
  • in der Liste Debitoren und Kreditoren
  • Drill-Down in den Widgets

Wichtige Funktionen im Überblick

Drill-Down und Liste Buchungen

Im Bereich Daten findet man in der Liste Buchungen eine detaillierte Auflistung aller Buchungsvorgänge. Hier lässt sich der OPOS-Status jeder einzelnen Buchung einsehen, um festzustellen, ob sie bereits ausgeziffert oder noch offen ist. Dieselbe Auflistung findet man ebenfalls im Drill-Down.

  • Mithilfe der Datumsauswahl kann der Stichtag angepasst werden, um zu sehen, welche Posten zu einem bestimmten Zeitpunkt noch offen sind.
  • Zusätzliche Informationen wie das Fälligkeitsdatum und die Belegnummer helfen, jede Buchung genau zuzuordnen.
  • Wenn verfügbar, ermöglicht ein Button bei der Belegnummer einen direkten Sprung zum zugehörigen Beleg in DATEV. Dies vereinfacht die Navigation und den Abruf relevanter Dokumente erheblich.
Für eine effiziente Suche nach offenen Posten kann man das Seiten-Panel öffnen und nach OPOS "Ja" filtern.

Debitoren und Kreditoren

Im Bereich Daten findet man in der Liste Debitoren und Kreditoren weitere Informationen über die offenen Forderungen und Verbindlichkeiten:

  • Offener Betrag: Zeigt auf einen Blick, wie viel insgesamt von einem Kunden zu erhalten oder an einen Lieferanten zu zahlen ist.
  • Zahlungsverhalten: Der Median beschreibt die übliche Anzahl an Tagen, die Lieferanten bis zur Fälligkeit ihrer Rechnungen gewähren.
Diese Funktion kann genutzt werden, um z.B. Forderungen mit einem Zahlungsverhalten von über 30 Tagen zu identifizieren und gezielt nachzuverfolgen.

Wie OPOS funktioniert: GDPdU vs. DATEV

Die korrekte Funktion des OPOS-Moduls hängt stark davon ab, wie deine Buchhaltungsdaten importiert werden.

  • Bei GDPdU-Importen: Die Auszifferung erfolgt über die Belegnummer.
⚠️
Da dieses Feld von vielen Steuerberatern nicht immer konsequent gepflegt wird, kann es sein, dass die OPOS-Liste bei GDPdU-Importen unvollständig ist. Um die Genauigkeit zu gewährleisten, muss die Buchhaltung das Feld Belegfeld 1 korrekt pflegen.
  • Bei DATEV-Schnittstelle: Hier wird die Auszifferung über die OP-Nummer gesteuert. Dieser Ansatz wird oft bevorzugt, da er eine höhere Kontrolle bietet. Außerdem ermöglicht die DATEV-API-Integration den direkten Zugriff auf den Beleg, was die Arbeit noch effizienter macht.