Umlageformeln

Mit Umlagenformeln kann man dynamische Umlageschlüssel erstellen, um Kosten automatisiert auf deine Kostenstellen zu verteilen. Statt feste Prozentsätze zu definieren, lässt sich die Umlage so flexibel anhand von Metriken steuern.

Im Formel-Editor können alle Metriken referenziert werden, die bereits in Helu vorhanden sind. Die Umlageformel wird dabei als Prozentwert interpretiert, der angibt, welcher Anteil einer Kostenstelle umgelegt wird.

Dadurch kann man Umlagen direkt an operative Kennzahlen koppeln, zum Beispiel:

  • Maschinenstunden
  • Produktionsmengen
  • Umsatzerlöse
  • FTE

Beispiel: Umlage basierend auf Maschinenstunden

Angenommen, du möchtest allgemeinen Produktionskosten verteilen. Dafür kannst du eine Umlagenformel erstellen, die sich an den Maschinenstunden orientiert.

Die Maschinenstunden können beispielsweise als Zeitreihe in Helu eingegeben werden. Diese Metrik kannst du anschließend im Formel-Editor referenzieren und daraus den prozentualen Umlageschlüssel berechnen.

Auf diese Weise passt sich die Umlage automatisch an, wenn sich die zugrunde liegenden Maschinenstunden ändern.

Transformationen in Umlageformeln

Du kannst auch Transformationen verwenden, um komplexere Umlageformeln zu erstellen oder Daten vor der Berechnung zu verändern. Mehr Informationen dazu findest du hier.

 

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Damit die Umlage korrekt funktioniert, solltest du folgende Punkte beachten:
  • Die Summe aller Umlageschlüssel darf 100 % nicht überschreiten.
  • Prüfe insbesondere bei dynamischen Formeln regelmäßig, ob die Gesamtsumme weiterhin korrekt ist.
  • Wir empfehlen, dynamische Umlagen nicht mit festen Prozentumlagen zu mischen. Das Mischen dieser beiden Methoden kann dazu führen, dass die Gesamtumlage über 100 % steigt, wodurch die Kostenverteilung nicht mehr korrekt ist.