DATEV Datenblöcke erstellen

Im ersten Schritt muss festgelegt werden, welche Liste man für seinen Datenblock auswählen möchte. Die verschiedenen Optionen werden hier erklärt.

Anschließend kann der Datenblock gefiltert werden. DATEV Datenblöcke haben verschiedene Filter Optionen:

  • Konten
  • Kostenstellen
  • Gegenkonten

Bei den Listen Zahlungsbewegungen und Liquiditätsbestände gibt es zusätzlich die Spalte Partnerkonto. Mehr dazu findest du in diesem Abschnitt.

⚠️
Wird auf einem Datenblock budgetiert, muss diesem mindestens ein Konto zugeordnet sein. Andernfalls ist ein Budget-Upload nicht möglich.

Beispiel

Wir erstellen einen Datenblock Umsatzerlöse mit der Kostenstelle 201.

Zunächst werden die entsprechenden Konten ausgewählt. Hierfür werden Kontenspannen verwendet, um mehrere Konten abzudecken. Dadurch wird sichergestellt, dass auch neu angelegte oder künftig bebuchte Konten automatisch im Datenblock berücksichtigt werden.

Anschließend wird im Reiter KOST1 die passende Kostenstelle ausgewählt.

Datenblöcke mit der Liste Zahlungsbewegungen und Liquiditätsbestände

Bei diesen Listen gibt es neben dem Konto und Gegenkonto noch zusätzlich das Konto Partnerkonto. Damit wird der vollständige Zahlungsweg abgebildet – von der ursprünglichen Buchung bis zur tatsächlichen Zahlung.

Das Partnerkonto repräsentiert das Debitor- bzw. Kreditorenkonto, das als Bindeglied. zwischen der Zahlung und dem ursprünglichen Erlös- oder Aufwandskonto fungiert.

Beispiel

Eine Bankbuchung Bank an Debitor 1 wird in der Zahlungsbewegung wie folgt dargestellt:

  • Konto: Bank
  • Gegenkonto: Umsatzerlöse 10% (= das ursprünglich gebuchte Konto)
  • Partnerkonto: Debitor 1 (= das Durchgangskonto)

FAQ

Konten, Kostenstellen und Gegenkonten prüfen: Stelle sicher, dass allen Datenblöcken die passenden Konten zugeordnet sind. Überprüfe außerdem, ob die korrekten Kostenstellen und Gegenkonten angezeigt werden.

Passende Datenblockart auswählen: Für jeden Datenblock kannst du die Art festlegen: Bestandrechnung, Erfolgsrechnung oder Anfangsbestand. Wähle hier die Variante, die für deinen Anwendungsfall richtig ist.

Kontenart korrekt einstellen: Die Kontenart ist entscheidend für die Berechnung innerhalb eines Datenblocks. Achte darauf, dass alle Konten die passende Kontenart haben – z. B. Umsatz oder Aufwand – damit die Logik in den Berichten korrekt funktioniert.

Datenblöcke müssen kontenartrein sein, das heißt, sie dürfen nur Konten derselben Kontenart enthalten. Falls du z. B. ein Erlöskonto in einem Datenblock für Personalkosten verwenden möchtest, musst du die Kontenart dieses Erlöskontos zuvor auf Aufwand ändern. Nur so erhältst du die gewünschten Ergebnisse.

In Helu werden lediglich die Konten übermittelt, die tatsächlich auch gebucht wurden. Deshalb ist es empfehlenswert mit Kontenspannen zu arbeiten, da neu bebuchte Konten automatisch dem Datenblock zugeordnet werden.